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Folge 7: Auf Spurensuche. Schwarz-feministische Bewegungen

Folge 7: Auf Spurensuche. Schwarz-feministische Bewegungen

47m 37s

Im Gespräch mit Natasha Kelly geht es um jüngere Schwarze Bewegungsgeschichte und Theoriebildung. Insbesondere das Werk „Farbe bekennen“ (Herausgegeben von May Ayim, Katharina Oguntoye und Dagmar Schultz) wird in dieser Folge nochmal unter die Lupe genommen und wir stellen die Frage: Was können wir heute noch aus dieser so wichtigen Anthologie lernen?

Folge 6: Der gemeinsame Traum vom Sozialismus. Vertragsarbeit in der DDR

Folge 6: Der gemeinsame Traum vom Sozialismus. Vertragsarbeit in der DDR

42m 11s

Olga Macuacua kam selbst in den 1980er Jahren als Vertragsarbeiterin in die DDR. Vertragsarbeitende lebten sehr reglementiert, in dieser Folge gehen wir daher der Frage nach, ob und welche Möglichkeiten des Zusammenkommens es trotzdem gab. Konnte trotz eines Alltags, der in erster Linie von Arbeit bestimmt war, ein Gefühl von community unter den Arbeiter*innen entstehen?

Folge 5 : Juliana Wonja Michael. Über-leben in NS-Kontinuitäten

Folge 5 : Juliana Wonja Michael. Über-leben in NS-Kontinuitäten

51m 28s

Ab den 60er Jahren lebten erstmals eine größere Anzahl von Schwarzen Menschen in Deutschland, dessen Biografie nicht auf Kolonialmigration zurückzuführen war. Aufgrund US-amerikanischer Besatzung lebten zahlreiche Schwarze GI‘s in Hessen. Und die voranschreitenden Unabhängigkeitsbewegungen Afrikas hatten zur Folge, dass immer mehr Schwarze Menschen zum Studieren nach Deutschland kamen. In dieser bewegten Zeit kommt die NS- Überlebende Juliana Wonja Michael zurück nach Deutschland. Eleonore Wiedenroth-Coulibaly erzählt, wie sie sich an diese Zeit erinnert.

Folge 4: Bayume Mohamed Husen. Ein widerständiger Askari?

Folge 4: Bayume Mohamed Husen. Ein widerständiger Askari?

42m 37s

Im Gespräch mit Ismahan Wayah geht es um Schwarzes Leben im Nationalsozialismus. So wie Husen sehen sich zahlreiche Schwarze Menschen ab den 1930er Jahren mit dem Erstarken und letztlich der Machtergreifung der Nazis konfrontiert. Die meisten Leben in dieser Zeit zurückgezogen, Husen allerdings wählt eine andere Strategie…

Folge 3: Schwarze deutsche Organisation in der Weimarer Republik

Folge 3: Schwarze deutsche Organisation in der Weimarer Republik

32m 36s

Im Gespräch mit Mnyaka Sururu Mboro geht es um den Afrikanischen Hilfsverein und inwiefern diese Selbsthilfe – Organisation mit der „Martin Dibobe Petition“ in Verbindung steht. Mboro der seit vielen Jahren in Berlin als Aktivist tätig ist, sieht sich auch heute noch mit ähnlichen Hürden konfrontiert, wenn es um das Gründen und Entwickeln von Organisationen geht. Was ihn am Ende des Tages aber auch empowert, hört ihr in dieser Folge!

Folge 2: Erinnerungslücken. Wer waren Sam, Nelly und Mill?

Folge 2: Erinnerungslücken. Wer waren Sam, Nelly und Mill?

38m 30s

Im Gespräch mit Josephine Apraku geht es um Kunstproduktion während des deutschen Kolonialismus. Wirft man einen Blick auf Kunst und Kulturproduktion zu dieser Zeit fällt auf, dass sich vor allem die Künstler des Expressionismus wiederholt an kolonialromantisierenden Vorstellungen bedienen. Sie besuchen Völkerschauen und Völkerkundemuseen um sich dort „inspirieren“ zu lassen. Die Frage, die sich heute stellt: Wie umgehen mit diesem Erbe?

Folge 1: Ver_lernräume. Schwarzes deutsches Erinnern

Folge 1: Ver_lernräume. Schwarzes deutsches Erinnern

41m 20s

Im Gespräch mit Sandra Karangwa geht es um die Frage: Wie Erinnern? Denn Schwarze deutsche Geschichte hat nach wie vor keinen Eingang in deutsche Erinnerungspolitiken gefunden. Um die Frage des „Wie Erinnern“ konkreter stellen zu können, geht es in der ersten Folge Telling Our Stories vor allem um den Bereich der politischen Bildungsarbeit. Sandra hat hier einige Erfahrungen gesammelt, u.a. ist sie Mit – Organisatorin des Ver_lernraums. Was das ist, erfahrt in dieser Folge!